| Volkstrauertag |
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| Geschrieben von David Fickeisen | |
| Samstag, 31. März 2007 | |
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Volkstrauertag Der Volkstrauertag wurde 1920 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. zum Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges ins Leben gerufen. Nicht „befohlene“ Trauer war das Motiv; vielmehr sollte der Tag ein Zeichen der Solidarität denjenigen gegenüber sein, die Angehörige im Krieg verloren hatten. Gedenken, Erinnern, Mahnen Die erste offizielle Feierstunde fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt. 1934 wurde der Volkstrauertag von den nationalsozialistischen Machthabern per Gesetz zum Staatsfeiertag und in „Heldengedenktag“ umbenannt. Bis 1945 richteten die Wehrmacht und die NSDAP die Feiern aus. Die Richtlinien für die Gestaltung und den Inhalt der Feiern wurden vom Reichspropagandaministerium erlassen.Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde der Volkstrauertag erneut vom Volksbund eingeführt. Seit 1952 findet er jeweils am 2. Sonntag vor dem 1. Advent statt. Mit zunehmender zeitlicher Distanz zum Ende des Zweiten Weltkrieges erfährt der Volkstrauertag mehr und mehr einen Wandel von einem Tag der Trauer, der Erinnerung und des Gedenkens zu einem Tag der gegenwärtigen Mahnung vor den Auswirkungen von Krieg und Gewalt – als Mahntag zum Frieden. Seit 1991 würdigt der Freistaat Sachsen die Opfer von Krieg- und Gewaltherrschaft am Volkstrauertag mit einer zentralen Gedenkfeier. Gemeinsame Träger sind der Sächsische Landtag, die Sächsische Staatsregierung, die Landeshauptstadt Dresden und der Landesverband Sachsen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Bei der Organisation und der inhaltlichen Gestaltung wirken staatliche Einrichtungen und Behörden, Vereine, Schulen, Chöre und Orchester mit. Bis 2000 fand die zentrale Gedenkfeier Jahr für Jahr an wechselnden Orten des Freistaates statt. Anlässlich seines 10-jährigen Bestehens im Jahr 2001 konnte der Landesverband Sachsen erstmalig zu einer Feierstunde in den Sächsischen Landtag einladen. Dies soll jetzt zur Tradition werden, nachdem in der Zwischenzeit überall in unserem Land am Volkstrauertag Gedenkfeiern stattfinden. Den Termin der zentralen Gedenkfeier in Dresden und Termine und Orte regionaler und lokaler Feierstunden entnehmen Sie bitte der lokalen Presse. Auch dieses Jahr unterstützen die Miglieder des Jugendarbeitskreis Sachsen die Feierstunde im Dresdner Landtag. Seit heute sind auch die Bilder der Feierlichkeiten online. |



1934 wurde der Volkstrauertag von den nationalsozialistischen Machthabern per Gesetz zum Staatsfeiertag und in „Heldengedenktag“ umbenannt. Bis 1945 richteten die Wehrmacht und die NSDAP die Feiern aus. Die Richtlinien für die Gestaltung und den Inhalt der Feiern wurden vom Reichspropagandaministerium erlassen.